Broschüre mit Demotipps neu erschienen

Aus aktuellem Anlass hat die „Sub-Sektion Demo Know-How“ den Reader mit den esenziellen Demotipps neu veröffentlicht.
Wir dokumentieren hier das Schreiben der Sektion:

Broschüre Demotipps
Richtig demonstrieren will gelernt sein. Der kleine Reader „DEMOTIPPS“ gibt nicht nur Hilfestellungen zum Umgang mit der Polizei, sondern auch Tipps, wie ihr Euch auf Demos wie Fische im Wasser bewegen könnt. So wird zum Beispiel das Bezugsgruppenkonzept erklärt. Neben den nützlichen Tipps gibt es auch noch eine Einführung in den Zivilen Ungehorsam. Viel Spaß beim Lesen, Ausdrucken und Anwenden!

Eure Sub-Sektion „Demo-Know-How“

- Demotipps downloaden (PDF, 400 KB)

Nackter Protest statt nackte Repression – auf nach Dresden jetzt erst recht!

Das Aktionskomitee nudistische Offensive (AKNO) ist empört über die heutige Repression gegen das Bündnis „Nazifrei! Dresden stellt sich quer“ und schließt sich der Solidaritätserklärung der Hedonistischen Internationale an.

„Der Dresdner Oberstaatsanwalt Avenarius ist ein kleines braunes Helferlein des rechten Mobs, auch wenn er das lauthals bestreitet und sich hinter angeblichen Paragrafen versteckt. Es kann nicht angehen, dass zivilgesellschaftlicher, nackter und friedlicher Protest gegen aufmarschierende Faschohorden kriminalisiert wird“ sagt Ulrike Brezynski vom AKNO. Die Sprecherin des Komitees weiter: „Politiker aller möglichen Couleur fordern ja immer den Aufstand der Anständigen. Sie predigen Zivilcourage und bürgerschaftliches Engagement – kommt es dann dazu, wird zum Mittel der Repression gegriffen.“

Das AKNO plant in Dresden am 13. Februar eine Nacktblockade gegen die Nazis. Dazu werden bisher mehr als 300 Nudisten und Nudistinnen aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet. „Durch die heutigen Ereignisse dürfte sich die Anzahl verdoppeln, denn wie überall heißt es nun – jetzt erst recht!“ so die Sprecherin weiter.

Ob nackig, bunt oder schwarz – auf nach Dresden am 13. Februar!

Kommt nach Dresden, den Naziaufmarsch mit Massenblockaden verhindern.

Mehrere Sektionen der Hedonistischen Internationale unterstützen die Proteste und werden hoffentlich auch „irgendwas mit Musik“ an den Start bringen. So oder so – wir sehen uns an der Nacktblockade.

Mehr Infos:
www.hedonist-international.org
www.dresden-nazifrei.de

„Willkommen im Antifa-Szenebiotop!“ – Stellungnahme des AKNO zum Aufruf von Antifagruppen in Berlin-Friedrichshain zur Demo am 18. Juli

Stellungnahme des AKNO zum Aufruf von Antifagruppen in Berlin-Friedrichshain zur Demo am 18. Juli

Liebe Antifagruppen!

Wenn ihr meint, dass die Demo am 18. Juli stärker wird, wenn man Teile des Protests gegen die Faschos diffamiert, dann zeugt das nicht gerade von politischem Weitblick, sondern von einem krampfhaften Festsitzen im klassischen Antifa-Szenebiotop. Der Ansatz der Berliner Sektionen der HI war immer darauf ausgerichtet, auch Leute zu erreichen, die vielleicht weniger Gefallen an den üblichen Antifademos haben. Deswegen haben sich unterschiedliche Sektionen immer wieder in die Proteste gegen Nazis in Friedrichshain eingebracht. Und das nicht erst seit gestern. Ihr mögt das „Party-Faktor“ nennen, wir nennen es Mobilisierung und Erweiterung des antifaschistischen Protests.

Bei allen Unterschieden in der praktischen Herangehensweise hat sich die Hedonistische Internationale niemals zur Antifa abgegrenzt, sondern die Vielfalt der Aktionsformen als Stärke begriffen. Wir können ja gut verstehen, dass ihr nach dem brutalen Angriff vom 12. Juli lieber in Schwarz mit Hasskappe als Bunt mit Glitzer auftreten wollt. Auch wir sind verdammt wütend und wissen, dass bunte Demos mit Musik noch keinen Nazi aus dem Kiez getrieben haben und immer nur einen Teil des Protests darstellen können.

Was diese bunten Demos aber gebracht haben, ist eine Sensibilisierung der Menschen. Wir verstehen die Demos mit Soundsystemen, Konfetti & Co. als aktiven Part in einem gemeinsamen Kampf gegen Faschisten. Wir müssen uns ja nicht lieb haben – aber zum Nazis aus dem Kiez treiben sollte die Solidarität schon ausreichen. Oder?

gez.

AKNO – Aktionskomitee Nudistische Offensive
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Kommt zur Demo am 18. Juli, 18 Uhr, Bersarinplatz, Berlin-Friedrichshain.

Nach Polizeigewalt in Tempelhof wird der Einsatz eines Nudistischen Anti-Konflikt-Teams erwogen

Nach den brutalen Polizeiübergriffen bei der versuchten Massenbesetzung in Tempelhof (Bericht 1, Bericht 2, Bericht 3) erwägt das Aktionskomitee Nudistische Offensive bei den nächsten größeren Demos den Einsatz eines „Nudistischen Anti-Konflikt-Teams“ kurz NAKT. Das Konzept für eine solche Demobeteiligung habe man schon lange in den Schubladen, die Erprobung stehe aber noch aus, sagte die Sprecherin des AKNO, Fragolina Zambrotta.

Mit nackter Hand und ausgestreckter Neonweste werde das Team immer dort vor Ort sein, wo es brenzlig wird. „Polizeiliche Gewaltrituale scheinen sich in jüngster Zeit wieder verstärkt in den Köpfen der Beamten festzufressen – hier ist konsequentes Handeln angesagt“ so die Sprecherin des AKNO weiter. Eine endgültige Entscheidung über den Einsatz stehe aber noch aus.

Mitmachen: Tempelhof besetzen!

Ein Aktionsbündnis ruft für den 20. Juni zur Massenbesetzung des Ex-Flughafens Tempelhof auf. „Das AKNO unterstützt das Anliegen und wird die Besetzung mit verwirrenden Aktionen begleiten“ so Arachna Giovanotti vom Aktionskomitee. Für weitergehende Informationen empfiehlt das AKNO die Webseite tempelhof.blogsport.de.

Wir sehen uns auf dem Rollfeld – nackig oder angezogen!

Kiezparade: Mitmachen beim grossen Wikingerblock


Mitmachen: Kein Kiez für Nazis – Kiezparade III

‚Friedrichshain ist Nr.1 bei rechter Gewalt’ – Diese Nachricht erschreckte im März 2006 alle, die es noch nicht wussten. Empört und aufgebracht veranstaltete ein breites Bündnis aus Normalos und Freigeistern eine dicke Parade gegen den rechten Einfluss in ihrem Kiez. Mehr als 3000 Leute nahmen im März 2006 teil – noch einmal soviele waren es bei der zweiten Parade im September des gleichen Jahres.

Aber die braune Scheiße scheint kein Ende zu nehmen.

Heute, 3 Jahre später, scheint es, als ob sich nicht viel geändert hat. Die Tendenz der rechten Gewalttaten in Berlin ist nach wie vor steigend, Friedrichshain bildet die traurige Spitze!

Die Eröffnung eines weiteren Naziladens direkt am Bersarinplatz ist nur die Spitze des Eisbergs. Wenn solche Läden aufmachen, heißt das, dass es Kundschaft gibt, dass die örtlichen Behörden nix dagegen haben, dass diejenigen, die sich wehren wollen, sich schon lange nicht mehr trauen.

Das können und wollen wir nicht länger hinnehmen! Wir wollen allen, die sich gegen die Faschisten engagieren Mut machen und Ihnen zeigen, dass sie nicht alleine sind. Wir wollen uns gegenseitig ermutigen, diesen rechten Schlägern keinen Raum in unsere Mitte zu überlassen. Denn wir sind viele, wir sind bunt und wir werden es nicht zulassen, dass Faschisten unser tolerantes Miteinander mit ihrer gewalttätigen, menschenverachtenden Ideologie zerstören.

Dafür lohnt es sich auf die Straße zu gehen und sein Gesicht zu zeigen!

Deshalb:
Alle Beats und Bands, die Freaks und die Normalos, die Durchen und die Frischen, die Jungen und die Alten…Geht auf die Strasse und zeigt den Faschos, dass wir bunt, laut und verdammt viele sind!

Verkleidet euch, macht nen Wagen, Musik, Strassentheater, Tanzgruppen, Lesungen, Flötenkonzerte, irgendwas!

Achtet aufeinander, seid stark, haltet zusammen, los gehts! Seid kreativ, werdet aktiv, tut was!

Rechte Läden räumen- statt linke Häuser!
Freiheit statt Normierung – Kein Kiez für Nazis!

Linkspartei will Wagenburg in Berlin räumen – Nackte Aktionen angedacht

Wie gerade bekannt wurde, hat DIE LINKE / Linkspartei / PDS / SED am 18. Februar in Berlin auf einer Bauauschuss-Sitzung die Weichen für die Räumung des Bauwagenplatzes „Laster und Hänger“ in Berlin gestellt. Das alternative Wohn- und Kulturprojekt besteht seit neun Jahren und stellt einen wichtigen Bestandteil subkultureller Freiräume in Berlin dar.

Das Aktionskomitee Nudistische Offensive (AKNO) erklärt sich solidarisch mit der Wagenburg Laster & Hänger in Berlin-Friedrichshain und fordert die Sportplatz-Stalinisten in der Fraktion der Linkspartei auf, sich umgehend von ihrem Entschluss abzuwenden.

„Wir werden der Linkspartei zeigen, dass wir sie locker nackig machen können“ kündigte Bialo Giovane vom AKNO an. „Es kann doch nicht angehen, dass die Linkspartei einerseits gegen linke Projekte vorgeht und andererseits immer den Anschluss an die außerparlamentarische Bewegung sucht. Das AKNO findet diese Haltung alles andere als schlüssig und plant nackte Aktionen gegen die Linkspartei.“

Wer, wann und wie mit nackten Tatsachen zu rechnen hat, ließ der Sprecher des AKNO offen. Das AKNO ruft derweil alle dazu auf, sich an den Aktionen für Laster & Hänger zu beteiligen.

Mehr Infos:
http://www.hedonist-international.org
http://www.lasterundhaengerburg.de/

Mediaspree abwählen – Ja! Nein! A!

Die Sprecherin der Berliner Untersektion des Aktionskomitee Nudistische Offensive, Clara Paladino, erklärt zum Bürgerbegehren gegen die Monster-Bebauung namens Mediaspree: „Wir rufen dazu auf dieses unsinnige Bauvorhaben am Sonntag, den 13. Juli beim Bürgerbegehren zu stoppen. Deswegen raten wir allen Kreuzbergern und Friedrichshainerinnen beim Begehren mit JA! Nein! A! zu stimmen.“

Die Berliner Untersektion freut sich einen etwaigen Wahlsieg am kommenden Sonntag mit einem nackten Jubelmarsch zu feiern.
Davor gibt es am Samstag, den 12. Juli um 15 Uhr noch eine Spreeparade. Treffpunkt: Warschauer Brücke, Berlin.

Mehr Infos:
- So geht das mit dem Abstimmen (Indymedia)
- Hedonistische Internationale
- www.ms-versenken.org